Ausgabe 71

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Beschreibung

Als der Kreis Neu-Ulm als einer der letzten Landkreise in Bayern 2017 die Ehrenamtskarte einführte, betonte Landrat Thorsten Freudenberger, wie wichtig Ehrenamtliche für die Gesellschaft sind: „Es gibt unzählige Bereiche, in denen der Staat überfordert wäre, wenn er all das selbst leisten müsste, was Ehrenamtliche leisten.“ Vor allem in Bayern scheint die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren, besonders groß. Rund 47 Prozent der Menschen über 14 Jahre, also fast 5,2 Millionen Menschen im Freistaat, sind ehrenamtlich tätig.

Bürgerschaftliches Engagement, Freiwilligenarbeit, Ehrenamt: Hinter diesen Begriffen verbergen sich viele Tausend Vereine und Organisationen, in denen sich Frauen und Männer in ihrer Freizeit unentgeltlich für unsere Gesellschaft engagieren. Deren Aufgaben und Themen sind dabei so vielfältig wie die Menschen selbst, die sich mit ihrer Erfahrung und ihrer Leidenschaft für die Sache einbringen. Einige stellen wir in dieser Ausgabe vor.

Iris Harlacher beispielsweise ist Feldgeschworene – ein 800 Jahre altes Ehrenamt, das bis in die 1980er-Jahre hinein ausschließlich Männern vorbehalten war (Seite 12). Achim Götz aus Elchingen fiel aus allen Wolken, als er erfuhr, für sein Wirken als Musiker, Dirigent und in der Narrenzunft das Bundesverdienstkreuz zu erhalten (Seite 14). Die Mission des Thierhaupteners Otmar Krumpholz dagegen ist der Frieden, auch wenn der Namen eher an Gestriges erinnert: Der 47-Jährige ist im Vorstand mehrerer Soldaten- und Kriegervereine (Seite 16).

Als Soldatin engagiert sich auch Susi Erdmann. Die mehrfache Olympiasiegerin und Weltmeisterin sammelt Geld für Kinder. Mit der jetzigen Türkheimerin sprach unser Autor Harald Klofat (Seite 34). Ein wunderschöner Ort für Erholungssuchende ist der Lindenhofpark im Lindauer Ortsteil Schachen. Um ihn kümmert sich ein Förderverein (Seite 20). Der Verein Literaturschloss Edelstetten dagegen bewahrt schwäbische Literatur und Mundart (Seite 26).

Vereine besonderer Art sind die Freimaurer-Logen in Schwaben. In Augsburg, Kempten, Lindau und Ulm haben sie ihre „Tempel“, in denen sie sich zur Tempelarbeit treffen. Der Augsburger „Meister vom Stuhl“ gewährte ein wenig Einblick in die Loge Augusta, einen Augsburger Ableger der Freimaurer (Seite 22). Darüber hinaus berichtet diese Ausgabe über weitere bemerkenswerte Freiwilligenarbeit im Allgäu und in Bayerisch-Schwaben – und über aktuelle Themen der Region.

top schwaben bietet in seiner neuen Ausgabe wieder top Themen aus einer top Region – das Inhaltsverzeichnis gibt es hier.

 

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