Beschreibung
![]() | Es ist keineswegs einfach, über persönliche Befindlichkeiten zu sprechen, geschweige denn zu schreiben. Vor allem öffentlich. Gerade deshalb sind unsere Autoren den Gesprächspartnern dankbar, die sich unserem Magazin für diese Ausgabe geöffnet haben: Zwei renommierte Politiker, die sich aus freien Stücken ins Private zurückziehen. Eine sehr erfolgreiche Unternehmerin, die ganz offen auch über schwierige Zeiten berichtet. Oder auch einem Förderer der Kunst, der nie die Öffentlichkeit suchte und lieber im Stillen wirkte. Für diese Persönlichkeiten war privates oder berufliches Engagement nie nur ein Job oder schnöde Aufgabe, die es zu erledigen galt. Es sind und waren Herzensprojekte und Herzensangelegenheiten, für die sie „brennen“ und sich voll und ganz einbringen. Da sind Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und Landrat Stefan Rößle, beide 24 Jahre im Amt, beide noch im besten Wahlalter – und beide lassen aus freiem Willen ab von ihrer Gestaltungsmacht, die ihr Amt bietet. Da ist die Wertingerin Charlotte Buhl, die aus ärmlichen Verhältnissen stammend mit ihrem Mann ein Gastronomieimperium aufbaute – und ihr Lebenswerk fast wieder verlor. Was sie in ihren Memoiren beschreibt, ist ein bewegendes Stück Lebens- und auch bundesdeutscher Zeitgeschichte. Der zeitgenössischen Kunst haben sich zwei Freunde verschrieben: Martin Ziegelmayr, Galerist und Kunstförderer, und Wolfram Grzabka. Für Letzteren, den kunstliebenden, kunstschaffenden und kunstfördernden Friedberger – und Autor unseres Beitrags – hat der zurückhaltende Ziegelmayr nicht nur einen kleinen Einblick in sein Leben gewährt, sondern für seine Herzensangelegenheit und ein seltenes Porträt seiner Person dem Fotografen Stefan Mayr die Tür zu seiner Augsburger Galerie geöffnet. Grzabka wiederum hat gemeinsam mit seiner Ehefrau Gabriela Palm eine private Stiftung für junge regionale Kunst ins Leben gerufen und ein Online-Magazin für zeitgenössische Kunst aus der Taufe gehoben. Es sind Menschen und Geschichten wie diese, die auch dieses Magazin zu einer Herzenssache aller an den Inhalten Beteiligten machen, auch wenn es Printmedien – zumal rein regional orientierte wie top schwaben – im Wettbewerb mit digitalen und sozialen Medien zunehmend schwer haben, sich über Anzeigen zu refinanzieren. Umso mehr sind wir unseren Leserinnen und Lesern wie auch den Verantwortlichen regional verankerter Institutionen und Unternehmen dankbar, die top schwaben teils seit dem Jahr des ersten Erscheinens 2003 unterstützen, die Treue halten und damit die Produktion des Magazins durch Werbeunterstützung möglich machen. In diesem Sinne gehen wir optimistisch ins neue Jahr, für das wir Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern, alles Gute wünschen! |
![]() | top schwaben bietet in seiner neuen Ausgabe wieder top Themen aus einer top Region – das Inhaltsverzeichnis gibt es hier. |







